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Jugendserie in Bad Zwischenahn - Berichte


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Und Sonntag ans Meer

Das Jugendserien-Turnier in Bad Zwischenahn hat nun auch schon etwas Tradition und auch nachdem es nun erstmals an einem Sonntag gespielt wurde (sonst war es immer an einem der Zeugnisferientage) fand es großen Anklang und wurde von einigen Eltern gleich als Shopping- und Spaziergangsausflug genutzt. Die Atmosphäre im Kurhaus Bad Zwischenahns, der Wandelhalle, das direkt am malerischen Zwischenahner Meer gelegen ist hätte nicht besser sein können. Das Wetter war entgegen der Vorhersage sonnig und schön, für die herrliche Aussicht auf das Meer hatten die Spieler dennoch während des Spiels kein Auge.

Die Schachfreunde vom Schwarzen Springer Bad Zwischenahn wurden von den SK Union Oldenburgern wie gewohnt unterstützt und so war der Aufbau bereits am Samstagmorgen geschafft.

Gespielt wurden 8 Turniere inklusive dem Veteranenturnier. Insgesamt machten genau 150 Spieler den Sonntag zum Schachtag und kämpften um die Pokale.
17 Spieler kamen noch ohne Voranmeldung zur Einschreibung, etwa die gleiche Zahl an Spielern aus der Meldeliste wurden aber auch am Turniertag vermisst und wieder aus den Teilnehmerlisten wieder gestrichen. Um 10.25 Uhr konnten so die ersten Partien beginnen.

Als Gruppenleiter hatten sich mit Jens Kalenberg, Marc Schütte, Hans-Gerd Arntken, Thomas Bruckmann, Ralf Wahrenberg und Anke Wempe souveräne Leiter gefunden.

Nach 5 von 7 Runden hatten in ihrer Gruppe die Nase vorn: Paul Laubrock (U8), Steffen Rätzke von Stoyentin (U9), Rudi Stukenborg (10), Dmitrij Kollars sowie Jana Böhm (U11), Spartak Grigorian (U12), Juri Reimers, Tobias Kügel und Nikolaus Patzelt (U14). Gerade die U14 zeigte enormen Kampfeswillen, viele Runden gingen bis Ultimo und der Zwischenstand beweißt, wie knapp die Topspieler hier beieinander sind. Ein kleines Drama gab es in Runde 5, Juri Reimers lehnte das Remis von Tobias Kügel ab, der nur noch sehr wenig Zeit bei gleicher Stellung hatte. Nach ein paar Abwartezügen gelang es Tobias dann sogar noch mit hängendem Zeiger Matt zu setzen!

Die Gruppe U16 spielte ein doppelrundiges Rundenturnier, Dominik Michaelis und Annika Siemens lagen nach der Hinrunde gleichauf vorn.

Die sich-selbst-organisierende Veteranengruppe war mit 10 Spielern schachlich von SF Eschholz dominiert, dem kein schwerer Ausrutscher passierte und nur ein Remis gegen Reent Dopychai abgab.

Am Ende blieb in der U8, der U9 und U10 bei der Führung von Paul Laubrock mit 7 aus 7, Steffen Rätzke von Stoyentin in der U9 ebenso 7 aus 7, ebenso Rudi Stukenborg (7 aus 7!).

Jana Böhm konnte sich in der U11 durchsetzen mit 6,5 aus 7. Spartak Grigorian machte mit gleichem Ergebnis alles in seiner Klasse klar. Juri Reimers war letztlich in der umkämpften U14 der Erstplatzierte. Zur Überraschung kam es in der U16, in der Onni Pyökäri in der Rückrunde alles gewann und so zuletzt dominierte.

Insgesamt machte es allen Verantwortlichen wieder viel Freude, ein gelungenes Schachturnier. Und die kleinen und schon etwas größeren Schachmeister hatten sicher auch ihren Spaß dabei.

Jürgen Wempe