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Jugendserie in Apolda - Berichte


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Jugendserie in Apolda

Apolda auf dem Weg zur Schachhochburg?!

Die Jugendserie (ein Schnellschachturnier 20 min. Zeit pro Spieler) war ein voller Erfolg. In allen Altersklassen waren die Kinder der TSG Apolda und der Schachschule Krug (SSK), zusammen fast die Hälfte aller Teilnehmer, sehr erfolgreich. Insgesamt holten Apoldaer Spieler/innen in den 6 gespielten Altersklassen 3x Gold, 3x Silber, 1x Bronze. Die Altersklassen im Einzelnen:

Sehr sicher gewann Christian Kroh SSK sein Turnier U8 mit 7 aus 7. Sehr überraschend der 2. Platz in der gleichen AK von Elias Burghoff SSK, vor allen als Favoriten gehandelten mehrjährigen Teilnehmern an Thüringer Meisterschaften. Elias spielt erst seit September bei mir Schach.

In der AK U9 hat sich Clara Schicktanz mit dem sehr guten 6. Platz vor allen Apoldaer Jungen platziert. Auch Nele Friederike Thöne hat als drittbestes Mädchen voll bei den Jungs mitgemischt.

In der AK U10 hat sich Florian Bodling endlich mal gegen seine Dauerrivalen aus Arnstadt und Meuselwitz durchgesetzt, musste sich aber im Kampf um Platz 1, nur knapp nach Wertung, Pablo Wolf aus Bamberg geschlagen geben.

In der AK U12 hat sich recht sicher Mathias Philipp von Vimaria Weimar den ersten Platz geholt. Annika Maaß hat im Feld der Verfolger nur hauchdünn nach 2ter Wertung den 2. Platz verpasst. Pascal Staudt und Maik Biazeck (beide spielen erst seit September Schach) haben einen super Einstand hingelegt.

In der AK U14 hat Julian Schröder einen Start-Ziel-Sieg mit 6,5 aus 7 hingelegt. Er hat die Erfahrung der Männer-Schnellschach-Kreismeisterschaft voll eingebracht und selbst schlechtere Stellungen gut über die Zeit zum Sieg verwertet. Auch Tanja Schwarz von Vimaria Weimar hat sich mit dem 3. Platz sehr gut gegen die Jungen durchgesetzt.

Es ist sicherlich ein wenig komisch, als 15-jähriger schon im "Veteranenturnier" mitspielen zu müssen. Aber Florian Pechmann vom Gymnasium Pößneck nahm die Herausforderung an und wurde mit Bronze belohnt. Nur Rüdiger Scheibe (2. Platz, Weimar) und vor allem Wolfram Schack (Apolda), der schon nach 6 Runden "durch war", hielten dem Jungspund noch in Schach.

Es hat allen Teilnehmern sehr gut gefallen und die Fragen nach dem nächsten Turnier wollten nicht enden.

Ich danke der Stadt Apolda und der Leitung des neuen Mehrgenerationenhauses für die Bereitstellung der wunderschönen Räumlichkeiten, ohne die dieses große Event mit über 100 Teilnehmern nicht so erfolgreich hätte stattfinden können.
Wir haben mit der Jugendserie ein Schach-Event gefunden, welches sich genau in das Motto des MGH einfügt und eine Möglichkeit des Zusammenseins von Jung und Alt bietet.

Ich möchte mich auf diesem Weg auch nochmals bei allen freiwilligen Helfern bedanken und vor allem die Familien Kroh, Schröder, Bodling, Döhner und mein Schiri-Team hervorheben. Nicht zuletzt ein Dank an meinen Sohn Norman und meine "Königin" Regina. Ohne Euch alle würde so ein großes Schach-Event nicht funktionieren.

Klaus-Peter Krug (Schachschule Krug)


Bericht

Thüringer Allgemeine vom 28.02.2011