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Jugendserie in Apolda - Berichte


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Bericht über die Jugendserie vom 03.03.2012

Bei der 4ten Auflage der Jugendserie in Apolda wurde zum zweiten Mal mit 104 Teilnehmern (28.02.2011 101 Teilnehmer) die "Schallmauer" durchbrochen. Mit 31 Kindern vor allem in den AK U7-U9 kamen die meisten Teilnehmer von der Schachschule Krug. Auf 22 Teilnehmer kam Empor Erfurt und mit 15 Teilnehmern war MTV 1876 Saalfeld angereist.

Für "meine Schulschachkinder" ist diese Turnierform (20 min. Schnellschach) der erste Gradmesser ihres bis dahin vermittelten Wissens. Des Weiteren ist der Lerneffekt in so einem stark besetzten Turnier enorm hoch. Die Ergebnisse können in http://www.schachschule-krug.de eingesehen werden. Hier aber noch einige herausragende Ergebnisse.

U7: Mit Lukas Schulze SK Lehrte gab es einen überlegenen Sieger. Er spielte ja fast alle U8 Kinder an die Wand. Sehr überraschend kam der 2. Platz von Nick Henzgen aus Magdala Er spielt erst seit einem knappen halben Jahr Schach und hat schon einen sehr guten Matt-Riecher. Die zwei noch 6-jährigen Jungen Adrian Aniol (Gera) und Pascal Liebeskind (Evangelische GS Apolda) spielten im gemeinsamen Turnier mit den 8-jährigen schon toll mit. Den Mädchenpreis holte sich Mira Helene Flemming mit starken 3/7, die ebenfalls in der Evangelischen Grundschule das Schachspielen erlernt.

U8: Sebastian Grund MTV 1876 Saalfeld war sich seiner Favoriten rolle sehr sicher und hat auch mit 7/7 nichts anbrennen lassen. An Konstantin Schneider und Daniel Cermann, beide Empor Erfurt, gingen die Plätze 2 und 3 mit je 5/7 Punkten. Lukas Hensger von der Evangelischen GS Apolda 4/7 hätte von seinem hohem Potential her, noch weiter vorn landen können, hat aber durch zu schnelles Spielen einige Pünktchen liegen gelassen. Den Mädchenpreis holte sich Matilda Ellard aus Arnstadt.

U9: Sieger wurde Daniel Finke von Empor Erfurt. Um ein Haar wäre im sogar der Gesamtsieg im Turnier gelungen. Die zweite Wertung entschied hauchdünn für seinen Clubkameraden. Der zweite Platz von Tim Henry Würzburg Schachschule Krug) bekommt bei genauerer Betrachtung seiner Gegner einen ganz starken golden Schimmer. Er hat mit großem Abstand die allerbeste Wertung des Turniers. Bei seinen 4,5 Punkten / 7 Runden hat er 6 der 7 vor ihm platzierten Kinder als Gegner gehabt. Super Tim, mach weiter so. Elias Burghoff von der TSG Apolda erreichte mit 4 / 7 den 3. Platz. Er hat ebenfalls eine sehr hohe Wertung erreicht. Bestes Mädchen wurde Natalie Kohl vom Meuselwitzer SV.

U10: Bei seinem dritten Sieg in Folge bei der Jugendserie in Apolda musste Philipp Wolf nach 20:0 Punkten das erste Mal seinem Gegner gratulieren. Trotzdem war sein Sieg in der AK nicht in Gefahr. Der zweite und dritte Platz ging an Kinder aus anderen Bundesländern. Die lange Anfahrt hat der Leistung der Kinder aber keinen Abbruch getan. Lars Jungklaus aus Döllnitz und Lara Schulze aus Lehrte lieferten sich mit Nico Pietsch, Mirja Brehm und Julian Markert alle MTV 1876 Saalfeld einen tollen Kampf um die Medaillen. Den Mädchenpokal bekam Mirja Brehm.

U12: Einen Start-Ziel Sieg legte Erich Riedel von der SG Arnstadt-Stadtilm hin. Mit einem Punkt Vorsprung war die Punkteteilung in der letzten Runde gegen den späteren zweiten (Tobias Fischer MTV 1876 Saalfeld) die goldene Entscheidung. Tobias sicherte sich mit einem halben Punkt Vorsprung den zweiten Platz vor seinen Clubkameraden Meike Ratay und Paul Möbius. Da Meike den Silbernen Pokal abräumte bekam ihre Clubkameradin Melanie Grund den Pokal für das beste Mädchen.

U14: Sieger wurde Robin Barth von der Arnoldischule Gotha. Seine einzige Niederlage kassierte er gleich in Runde 1. Danach rollte er das Feld von hinten auf und hatte in Runde 6 das Glück auf seiner Seite. Im Spiel gegen den späteren zweiten Hannes Legner TSG Apolda stand er schon auf Verlust, doch Hannes griff in Zeitnot fehl. Hannes holte sich bei seiner vierten Teilnahme in Apolda, dass zweite Mal den Silberpokal. Er hatte von allen Teilnehmern den besten Gegnerschnitt und wird langsam aber sicher auch in Schnellschachturnieren besser. Jasmin Dührkop von MTV 1876 Saalfeld wurde dritte. Der Mädchenpokal ging an Marie-Louise Rauch ebenfalls Saalfeld.

Veteranen: Von 0 auf 300 in 7 Spielen? War das Formel 1? Nein, aber fast so ein rasantes Tempo legte Johannes Naundorf Meuselwitzer SV in seiner ersten Jugendserie hin. Sein Start-Ziel Sieg war mit 7 / 7 nicht nur sehr überzeugend, nein er schaffte auch einen Leistungszuwachs von 299 Punkten!! Den zweiten Platz belegte mit Marco Kunze ein ehemaliger aktiver Schachspieler aus Apolda. Hobbyspieler Marco begleitet seinen Sohn Dylan mit Frau und 2-jährigen Tochter (sie kennt schon alle Schachfiguren) so oft es geht mit ins Schachcafé im Mehrgenerationenhaus Apolda. Die Weimarer Fahne hielt Rüdiger Scheibe auch Hobbyspieler) hoch. Er holte sich bei seiner vierten Teilnahme den Bronze-Pokal und hat nun bald (Gold fehlt noch) einen kompletten Satz zu Hause stehen. Beste Frau wurde mit Anke Kohl Meuselwitzer SV der Mädchenwart der Thüringer Schachjugend. Sie und die Hobbyspielerin Sitta Ilmer aus Apolda sorgten dafür, dass es nicht zu einer reinen Männerrunde wurde.

Mein Besonderer Dank gilt meinem Schiri- Team mit Roberto Rohmeiß, Norbert Römer, Erich Talke sowie Jürgen Steiger und Detlef Siegl für die Unterstützung vor und nach dem Turnier. Bedanken möchte ich mich ebenfalls bei allen Eltern, die uns fleißig geholfen haben. Meinem Sohn am Computer und meiner Frau mit "ihrem Verpflegungsteam" gilt mein besonderer Dank. Ganz wichtig ist es mir auf diesem Weg Frau Weber und dem ganzen Team des Mehrgenerationenhauses Apolda für die Überlassung der Räumlichkeiten zu danken.

Klaus-Peter Krug (Schachlehrer)