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Jugendserie in Brinkum - Berichte


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Jugendserie in Brinkum

Erstmals in seiner Vereinsgeschichte richtete der TuS Varrel ein Turnier der Jugendserie aus.
Auf Initiative des Brinkumer Lehrers Dieter Meyer konnten wir die Mensa der hiesigen Schule als Spielort bekommen. Unterstützt vom Landesschachbund Bremen, der uns Material zur Verfügung stellte, sowie der Bremer Schachjugend, namentlich Detlef Ryniecki, der uns als Schiedsrichter zur Seite stand, hatte das Varreler Helferteam alle Hände voll zu tun.
Am Montag vor dem Turnier standen bereits 60 Spieler auf der Anmeldeliste, in den letzten Stunden bis zum Meldeschluss explodierte die Zahl dann förmlich, bis das System bei 120 Meldungen einen automatischen Anmeldestopp verfügte. Am Ende waren es dann 127 Spielerinnen und Spieler, die in den Altersklassen U8 bis U16 antraten. Deutlich mehr als wir erwartet hatten, also volles Haus in Stuhr. Einige besonders enthusiastische Spieler scheuten dabei auch weitere Anreisen nicht und so durften wir auch Teilnehmer aus Hannover, Osnabrück, Bremerhaven oder Hamburg begrüßen.

Der Löwenanteil tummelt sich erfahrungsgemäß in den jüngsten Altersklassen, in der U8 und U9 waren auch viele Anfänger dabei, die eher anreisten um Erfahrungen zu sammeln. Leider nahm die Resonanz in den höheren Altersklassen ein wenig ab, so dass wir die U11 und die U12 sowie die U14 und U16 zusammenlegen mussten.

Mit der obligatorischen Verspätung begann dann das Turnier, das fast sechs Stunden dauern sollte. Gerade für die Jüngsten ist das natürlich eine lange Zeit, so dass es ein wahrer Glücksfall war, dass der Schulhof der KGS Brinkum mit „Fußballkäfig“, Basketballkörben, Tischtennisplatten und Trampolinen wirklich für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. So wurde hoffentlich niemandem die Wartezeit zu lang, ehe die nächste Runde startete.

Sehr gut angenommen wurde auch die von Ben Rademacher geleitete Cafeteria. Tatkräftig unterstützt von Anke Weidenhöfer und Uwe Lange kümmerte er sich die ganze Zeit über um das leibliche Wohl von Spielern wie Eltern. Die langten sogar so kräftig zu, dass wir mehrmals beim nahegelegenen Supermarkt Nachschub besorgen mussten.

Als Spielsaal fungierte die Mensa, in der alle Altersklassen ausreichend Platz fanden. Stefan Menke, Ralf Mulde und Wolfgang Harting als Schiedsrichter schafften es bewundernswerterweise, bei dieser großen Spielerzahl den Überblick zu behalten, so dass es kaum einmal zu Streit oder Protesten kam. Insgesamt war das Verhalten der Spieler immer sportlich fair und vorbildlich. Weil einige Eltern zwischendurch vielleicht ein wenig zu viel Ehrgeiz an den Tag legten, wurde der Spielsaal gegen Mittag jedoch kurzerhand zur elternfreien Zone erklärt. Das ist immer schade, manchmal sind solche Maßnahmen aber leider notwendig.

Zumeist positiv gestimmt und voller Spannung warteten alle Teilnehmer und Betreuer dann sehnsüchtig auf die Siegerehrung um kurz nach 16 Uhr, bei der es Pokale für die Bestplatzierten, Sachpreise für die erfolgreichsten vereinslosen Teilnehmer sowie selbstverständlich Urkunden für alle Spieler gab.

Während es für die Kinder dann endlich erschöpft, aber überwiegend zufrieden nach Hause ging, reifte bei den Organisatoren schon während der anschließenden Aufräumarbeiten der Entschluss: Das machen wir mal wieder!

Dennis Webner